Dein Hund rastet draußen aus, und du weißt nicht mehr weiter.
Mein strukturiertes 12-Wochen-Programm bringt euch da raus, auch wenn bisher nichts geholfen hat.
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Kommt dir das bekannt vor?
- Das permanente Scannen: Sobald du das Haus verlässt, stehst du unter Strom. Deine Augen wandern ununterbrochen von links nach rechts: Kommt dort ein Jogger? Ein Fahrrad? Ein Hund? Ein Kind auf einem Roller?
- Die Unberechenbarkeit der Welt: Spaziergänge sind keine Auszeit mehr, sondern ein Spießrutenlauf. Du weißt nie, welcher Reiz deinen Hund als Nächstes kippen lässt und das Fass zum Überlaufen bringt.
- Die schrumpfende Welt: Du weichst panisch aus, drehst um, planst Routen wie ein Logistiker. Du gehst nur noch zu Unzeiten raus, früh morgens im Dunkeln oder spät abends, um der Reizüberflutung in Graz fluchtartig zu entgehen.
- Die totale Blockade: Sobald dein Hund draußen in den Alarmmodus schaltet, ist er im Bruchteil einer Sekunde weg. Er ist weder ansprechbar noch erreichbar. Alles, was ihr zu Hause in Ruhe geübt habt, ist wie gelöscht.
- Die unsichtbare Scham: Du spürst die vorwurfsvollen Blicke der Passanten, wenn dein Hund draußen explodiert. Du hast es satt, dich permanent zu rechtfertigen, dich zu entschuldigen und dich insgeheim wie ein Versager zu fühlen.
Dabei ist es völlig egal, wie du in dieser Situation gelandet bist.
Vielleicht rennst du schon eine ganze Weile von Trainer zu Trainer, hast alles gelesen und jeden Ratschlag befolgt, und stehst trotzdem immer wieder frustriert am selben Punkt.
Vielleicht hast du dir aber auch voller Hoffnung einen Hund aus dem Tierschutz geholt, kaum Vorerfahrung, und wusstest nicht, was auf dich zukommt. Jetzt stehst du völlig unerwartet vor diesem täglichen Leinen-Chaos und weißt nicht mehr weiter.
Am Ende ist das Gefühl auf der Straße für euch beide exakt dasselbe. Wenn der Hund ausrastet und die Passanten glotzen, ist das enormer Druck. Für Hund und Halter.
Und manchmal fragst du dich insgeheim, ob dein Hund einfach „kaputt" ist und ihr für immer mit diesem Stress leben müsst.
Was du gerade durchmachst, ist kein Zeichen mangelnder Konsequenz oder Autorität. Es ist ein Zeichen dafür, dass das, was reaktive Hunde wirklich brauchen, dir noch niemand richtig erklärt hat.

Es liegt nicht an dir.
Typisches Hundetraining setzt an einer falschen Annahme an. Es wird immer davon ausgegangen, dass der Hund nicht will.
Das eigentliche Problem ist aber das Setting: Ein reaktiver Hund wird im klassischen Training fast immer mit viel zu vielen Reizen konfrontiert. Die bloße Anzahl an Hunden in Gruppen-Settings, die ständige Unruhe auf dem Hundeplatz oder zu viele Eindrücke an den Trainingsorten: Das ist schlicht zu viel für sein Nervensystem.
Und genau hier entsteht der größte Fehler beim Training: Weil man dem Hund von außen nicht ansieht, was in ihm vorgeht, wird sein Verhalten fast immer so hingestellt, als ob er einfach nicht will. Man glaubt, er stellt sich stur, hat keinen Bock oder will dich absichtlich provozieren.
Der entscheidende Unterschied
✗ Die falsche Annahme
„Er will nicht."
Er stellt sich stur, hat keinen Bock, provoziert absichtlich. → Druck erhöhen.
✓ Die biologische Wahrheit
„Er kann gerade nicht."
Sein Nervensystem ist im Überlebensmodus. Lernen ist biologisch unmöglich. → Zustand verändern.
Aus diesem einen Fehlschluss entsteht eine fatale Kettenreaktion:
- Der Versuch mit Härte: Weil man denkt, der Hund schaltet auf stur, wird der Druck erhöht. Es wird geschimpft, geruckt oder körperlich geblockt. Das jagt den Stress nur noch weiter in die Höhe.
- Der frustrierte Ausschluss: Oder man resigniert auf dem Hundeplatz, weil nichts greift, gibt irgendwann selbst erschöpft auf oder wird am Ende als „nicht trainierbar" aus der Gruppe geworfen.
Egal was davon passiert: Nichts davon bringt euch weiter. Was übrig bleibt, ist ein Halter, der zutiefst an sich und seinem Hund zweifelt. Ein Hund, der Stempel wie „dominant" oder „unbelehrbar" bekommt, die einfach falsch sind. Und eine Situation, die sich keinen Millimeter verändert.
Ich möchte, dass du verstehst, woran es wirklich liegt. Denn weder hast du versagt, noch ist dein Hund nicht trainierbar. Die übliche Herangehensweise ist für reaktive Hunde schlicht nicht gemacht.
Denn die verhaltensbiologische Realität ist: Ihr steckt in einer neurologischen Stressfalle fest, und ihr setzt im Training schlicht am falschen Hebel an. Um dort rauszukommen, müssen wir an einem Punkt ansetzen, den herkömmliches Hundetraining komplett übersieht.
Was in den Sekunden einer Eskalation wirklich im Kopf deines Hundes passiert, verändert alles, was du bisher über Erziehung gehört hast.
Die Neurologie der Reaktivität: Was wirklich im Gehirn deines Hundes passiert
In dem Bruchteil einer Sekunde, in dem dein Hund einen Auslöser wahrnimmt (einen anderen Hund, einen Jogger, ein herannahendes Auto), läuft im Kopf deines Hundes eine chemische Kettenreaktion ab, die er unmöglich willentlich steuern kann. Sein Gehirn stuft diesen Reiz blitzschnell als Bedrohung oder massiven Stressfaktor ein.
Dabei ist sein Gehirn in zwei entscheidende Bereiche unterteilt, die in einen fatalen Konflikt geraten:
Amygdala
Das emotionale Alarmzentrum
Verarbeitet Reize weit schneller als das denkende Gehirn. Schlägt sofort Alarm und flutet den Körper mit Adrenalin & Cortisol.
Präfrontaler Kortex
Das logische Lernzentrum
Hier sitzt alles, was ihr zu Hause geübt habt: Impulskontrolle, Kommandos, logisches Lernen. Aber: langsam.
Funktionelle Entkopplung
Bei Überlastung kappt die Amygdala die Verbindung zum Kortex. Das logische Gehirn wird abgeschaltet — dein Hund rutscht in den reinen Kampf- oder Fluchtmodus.
Ist das Nervensystem deines Hundes ohnehin chronisch überladen, kippt dieser Mechanismus blitzschnell: Die Neurobiologie nennt das funktionelle Entkopplung.
Das ist keine böse Absicht, keine Sturheit und kein Dominanzgehabe – es ist reine Biologie. Sein Körper schaltet automatisch um auf den nackten Überlebensmodus.
Genau weil die Biologie diesen Weg nimmt, müssen herkömmliche Trainingsansätze isoliert scheitern:
- Der fatale Fehler mit Druck und Härte: Wenn du beim Erblicken des Reizes oder während des Ausrasters mit Leinenrucken, Schimpfen oder körperlichem Blocken reagierst, befeuerst du die Amygdala nur noch mehr. Für das Gehirn deines Hundes ist das der neurobiologische Beweis: „Ich habe es gewusst! Die Situation ist brandgefährlich, selbst mein Mensch gerät jetzt in Panik."
- Die Illusion der Bestechung: Wenn du versuchst, deinen Hund mit Futter abzulenken, sobald er seine Kippschwelle erreicht hat, ignoriert er es. Das ist keine Verweigerung. Im Überlebensmodus wird das vegetative Nervensystem radikal umgestellt: Die Verdauungsorgane werden heruntergefahren, der Speichelfluss versiegt. Dein Hund kann das Leckerli in diesem Moment biologisch nicht mehr herunterschlucken, oder er nimmt es unter dem Adrenalinschub gar nicht erst wahr.
Solange dein Hund in diese neurologische Stressfalle tappt, wird kein normales Training der Welt fruchten. Du versuchst, ein brennendes Haus zu streichen
Die Lösung: Wir trainieren nicht das Symptom, wir verändern den Zustand.
Echte Verhaltensmodifikation setzt nicht erst beim Bellen an, sondern beim autonomen Nervensystem, weit vor dem eigentlichen Auslöser. Nur wenn der präfrontale Kortex aktiv und empfangsbereit bleibt, kann dein Hund den Auslöser überhaupt wahrnehmen, ohne zu eskalieren, und neue Verhaltensweisen abspeichern.
Genau hier setzt mein 12-Wochen-Programm an. Wir arbeiten nach einem System in 5 aufeinander aufbauenden Stufen, das exakt auf diesen neurologischen Gesetzmäßigkeiten basiert, ohne veralteten Druck, ohne wirkungslose Bestechung im falschen Moment.
Lass uns den ersten Schritt machen. Im ersten Telefonat klären wir kurz eure Situation, und ich zeige dir, wie wir gemeinsam aus der Stressfalle rauskommen.
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Wie das 12-Wochen-Programm im Detail aufgebaut ist
Das Programm ist in 5 aufeinander aufbauenden Stufen organisiert. Jede Stufe legt das biologische und psychologische Fundament für die nächste. Wer eine Stufe überspringt oder umkehrt, scheitert. Das habe ich in über 150 Fällen gesehen.
Die ausführliche Analyse deines Falls ist bereits Teil der Soforthilfe. Das Programm baut darauf auf.
Über 12 Wochen arbeiten wir in 12 strukturierten Terminen miteinander: 6 Live-Termine im Großraum Graz und 6 Remote-Termine per Videocall. Insgesamt über 20 Stunden direkte Arbeitszeit, plus konkrete To-Dos, Handouts und Übungsvideos für dich zwischen den Terminen.
Die 5 Stufen, in denen reaktive Hunde wirklich lernen können
Stufe 1: Entlastung und Stabilisierung
Wir holen das Nervensystem deines Hundes systematisch aus dem chronischen Daueralarm und bauen Sicherheit, Struktur und Stressreduktion auf. Am Ende dieser Stufe ist sein Stress-Niveau nachhaltig abgesenkt und sein präfrontaler Kortex wieder empfangsbereit. Solange das nicht steht, kann kein Hund lernen.
Stufe 2: Bedürfnisse
Wir analysieren und decken die zentralen Bedürfnisse deines Hundes, die in den meisten Hundetrainings systematisch übersehen werden: Schlaf und Erholung, angemessene Bewegung, geistige Auslastung, Sicherheit und Vertrauen. Bedürfnis-Defizite sind eine permanente Stress-Quelle, die jeden Trainings-Erfolg untergräbt.
Stufe 3: Wissen und Verstehen – der rote Faden durch das ganze Programm
Diese Stufe zieht sich als roter Faden durch alle 12 Wochen. Du lernst Schritt für Schritt, die Körpersprache deines Hundes zu lesen, sein Stress-System zu verstehen, die Logik hinter dem Lernen und die typ-spezifische Einordnung deines Hundes (Angst, Aggression oder Frust). Mein Ziel ist, dass du nach 12 Wochen weißt, was dein Hund braucht, und in der Lage bist, gute Entscheidungen selbst zu treffen.

Stufe 4: Training und Fähigkeitenaufbau
Mit dem Wissen aus Stufe 3 baust du konkrete Werkzeuge auf: Markerwort, Orientierung, Aufmerksamkeit, Nahführung, Pattern Games. Wir trainieren in geschützten, reizarmen Settings, damit die Fähigkeiten sich neurologisch sauber verankern. Hier entsteht die Toolbox, mit der du in Stufe 5 arbeitest.
Stufe 5: Reizarbeit
Erst jetzt, wenn das Fundament steht, beginnt die eigentliche Arbeit an den Auslösern: anderen Hunden, Joggern, Fahrrädern. Wir arbeiten mit kontrollierten Reizen, in der typ-spezifischen Strategie für deinen Hund, und steigern systematisch. Reizarbeit funktioniert nur, wenn alles davor steht.
Das ganze Programm baut auf wissenschaftlichen Erkenntnissen und erprobten Methoden auf. Wir setzen nicht am Symptom an, sondern am System: Nervensystem, Reizlogik, Alltag, dein eigenes Verhalten. Gewaltfrei, strukturiert und an dem orientiert, was sich in über 150 Fällen bewährt hat und in über 30 verifizierten 5-Sterne-Bewertungen wiederfindet.
Am Ende der 12 Wochen hast du nicht nur Werkzeuge: Du hast verstanden, wie dein Hund lernt, was er braucht und wie du in welcher Situation handelst. Du bist nicht mehr darauf angewiesen, dass dir jemand sagt, was zu tun ist. Du weißt es selbst.
Was nach den 12 Wochen anders ist.
Du hast ein ganz anderes Verständnis für deinen Hund, eure Beziehung hat sich verändert und du siehst die Dinge jetzt viel klarer. Wenn ihr konsequent umsetzt, was wir gemeinsam aufbauen, sieht euer Alltag so aus:
Was sich für dich verändert
- Du verstehst deinen Hund endlich. Du hast gelernt, dass er mit dir kommuniziert, und du verstehst, was er dir sagt. Du kannst sein Erregungsniveau erkennen und rechtzeitig eingreifen, bevor er explodiert. Du siehst Signale in seiner Körpersprache, die du vorher übersehen hast.
- Du weißt, wie du mit Alltagssituationen umgehst. Wenn ein Jogger um die Ecke kommt oder ein anderer Hund auftaucht, reagierst du klar und gezielt. Nicht mehr aus Reflex, nicht mehr aus Panik. Sondern aus Wissen und Übung.
- Du freust dich wieder auf Spaziergänge. Ihr macht endlich Fortschritte. Spaziergänge fühlen sich nicht mehr an wie ein Spießrutenlauf. Sie sind wieder das, was sie sein sollen: eure gemeinsame Zeit.
- Du triffst auf Reize, ohne dass dein Herz direkt anfängt zu rasen. Begegnungen werden zu Situationen, die ihr meistert. Nicht zu Krisen, die euch überrollen.
- Du fühlst dich nicht mehr beobachtet. Die Blicke der anderen Hundehalter verlieren ihren Stachel. Weil dein Hund anders auftritt, und weil du weißt, was du tust.
- Du bist nicht mehr abhängig von Trainern. Du musst nicht jedem neuen Ratschlag hinterherrennen, der irgendwo im Internet steht. Du weißt, was funktioniert und was nicht. Du triffst die Entscheidungen selbst.
Was sich für deinen Hund verändert
- Sein Stress-Niveau sinkt. Spürbar. Im Alltag, im Schlaf, im Verhalten. Er ist weniger angespannt, weniger reaktiv, weniger getrieben, weil sein Nervensystem nicht mehr im Daueralarm steht.
- Er ist wieder ansprechbar. Auch draußen. Was zu Hause klappte, klappt jetzt auch dort, wo es zählt. Er sieht dich, hört dich, orientiert sich an dir, selbst wenn Reize um euch herum sind.
- Er traut sich wieder mehr zu. Was vorher Bedrohung war, wird zu etwas, dem er begegnen kann. Weil er gelernt hat, dass du da bist, und dass die Welt nicht überall gefährlich ist.
- Sein Verhalten trägt im echten Leben. Auf eurem Spazierweg, vor der Haustür, im Café um die Ecke. Dort, wo es zählt.
Was sich für euch beide verändert
- Ihr seid wieder ein Team. Ihr arbeitet zusammen, nicht aneinander vorbei. Er hat gelernt, dass du gute Entscheidungen triffst, und verlässt sich auf dich. Seine Kooperationsbereitschaft ist auf einem völlig anderen Level. Das verändert die Dynamik zwischen euch grundlegend.
- Euer Alltag wird wieder eurer. Die Welt wird wieder größer, ihr habt wieder mehr Möglichkeiten. Schritt für Schritt erobert ihr euch zurück, was vorher Tabu war.
- Ihr habt einen Plan, der auch ohne mich trägt. Du weißt, was zu tun ist, wenn es mal nicht rund läuft. Du weißt, wann du nachjustieren musst und wann du Geduld brauchst. Du bist ausgerüstet für die Zeit nach den 12 Wochen.

Was du konkret bekommst: und was dieses Programm nicht ist.
Ein reaktiver Hund lernt nicht durch Zufall. In diesem Training entscheidet die Struktur: zur richtigen Zeit das Richtige tun, in der richtigen Reihenfolge. Deshalb ist dieses Programm kein loses Sammelsurium von Trainerstunden, sondern ein eng verzahntes System, bei dem jede Praxiseinheit und jeder Wissensbaustein logisch aufeinander aufbauen.
Das ist alles im Programm enthalten
- Die detaillierte Fallanalyse vorab. Du füllst einen ausführlichen Analysebogen aus, den wir im ersten Termin gemeinsam auswerten. Wir identifizieren die individuellen Stress-Muster deines Hundes, prüfen mögliche medizinische Faktoren und legen das Fundament für die 12 Wochen.
- 12 strukturierte Termine über 12 Wochen. 5 Live-Termine vor Ort im Großraum Graz und 7 Remote-Termine per Videocall: insgesamt über 20 Stunden direkte gemeinsame Arbeitszeit. Jeder Termin hat ein klares Etappenziel.
- Engmaschige persönliche Begleitung. Du bist in diesen 12 Wochen nicht auf dich allein gestellt. Bei jedem Termin analysieren wir die letzten Tage, ich korrigiere dein Timing, gebe dir Feedback und passe das Vorgehen individuell an.
- Erklär-Tiefe. Du lernst nicht nur, was zu tun ist, sondern verstehst die neurobiologischen Zusammenhänge. Nur wenn du das Warum begreifst, kannst du im Alltag eigenständig und sicher die richtigen Entscheidungen treffen.
- Strukturierte Handouts für die Praxis. Zu den Terminen bekommst du konkrete Materialien zum Nachlesen und Anwenden: Trigger-Listen, Stress-Kalender, Tagesstruktur-Vorlagen und klare Checklisten für die Reizarbeit.
- Visuelle Übungsvideos. Kurze, präzise Leitfäden, damit du nach den Terminen genau weißt, wie die Übungen zu Hause aussehen müssen, um dein Timing zu kalibrieren.
- Konkrete To-Do-Listen. Am Ende jedes Termins weißt du exakt, woran du in den Tagen bis zum nächsten Treffen arbeitest. Das beendet das planlose Ausprobieren.
- Der Langzeit-Fahrplan zum Abschluss. In Termin 12 machen wir eine Auswertung eures Fortschritts. Du verlässt das Programm mit einem individuellen 14-Tage-Plan für die Zeit danach, damit ihr nahtlos allein weiterarbeiten könnt.
- Methodisch klar und gewaltfrei. Kein Leinenruck, kein körperliches Blocken, keine Einschüchterung und keine veraltete Dominanzlogik.
Das Anti-Versprechen: Was du von mir nicht bekommst
Ich bin überzeugt davon, dass dieses System reaktiven Hunden und ihren Haltern eine echte Perspektive bietet. Aber ich mache keine falschen Versprechungen. Um Enttäuschungen auf beiden Seiten zu vermeiden, bin ich von Anfang an ehrlich:
- Keine magische Pille oder schnelle Lösung. Wer dir verspricht, ein über Monate oder Jahre gefestigtes Verhalten in wenigen Tagen „wegzutrainieren", verschweigt die biologische Realität. Veränderungen im Gehirn brauchen Zeit, Struktur und Wiederholung. Was du in 12 Wochen bekommst, ist ein stabiles Fundament und die Befähigung, eigenständig weiterzuarbeiten.
- Keine Garantie für völlig reaktivitätsfreie Hunde. Jeder reaktive Hund hat seine eigene Vorgeschichte. Wie weit ihr in 12 Wochen kommt, hängt von eurem Ausgangspunkt und eurer konsequenten Umsetzung ab. Was ich garantieren kann: Du wirst verstehen, woher das Verhalten kommt, die richtigen Werkzeuge bekommen und wissen, was zu tun ist.
- Kein Programm ohne deine eigene Mitarbeit. Ich liefere dir den Plan, das Wissen und die Werkzeuge. Doch die eigentliche Veränderung passiert auf euren Spaziergängen zwischen unseren Terminen. Wenn du nicht bereit bist, die Hausaufgaben konsequent umzusetzen und den Stress-Kalender zu führen, wirst du das Potenzial dieses Systems nicht ausschöpfen.
- Keine Standard-Tipps nach Schema F. Es gibt bei mir keine pauschalen Ratschläge. Jeder reaktive Hund hat eine andere Stress-Gleichung. Wir arbeiten an der Ursache deines Hundes, nicht an einer allgemeinen Schablone.
- Kein „Da muss er jetzt einfach durch"-Ansatz. Wir werfen deinen Hund nicht ins kalte Wasser und konfrontieren ihn nicht kopflos mit Reizen. Das würde die Amygdala nur weiter triggern. Wir arbeiten immer so, dass das Nervensystem deines Hundes in einem lernfähigen Zustand bleibt.
- Kein Platz für Aversiv-Methoden. Ich arbeite auf Basis aktueller Verhaltenswissenschaft. Wenn du der Meinung bist, dein Hund braucht „mehr Härte", ein Stachelhalsband, Sprühhalsbänder oder körperliche Maßregelung, bin ich der falsche Trainer für dich. Druck unterdrückt Symptome bestenfalls kurzfristig, jagt den Stress im Nervensystem aber weiter in die Höhe und zerstört das Vertrauen.
Der entspannte Alltag und die spürbare Erleichterung sind erreichbar, wenn man aufhört, am falschen Hebel anzusetzen. Ich gebe dir das System, das Wissen und die Begleitung. Den Weg gehen wir gemeinsam.
Wie das in der Realität aussieht, beschreibt eine Kundin folgendermaßen:
Als meine Tierschutzhündin zu mir kam, hatte sie schon viele negative Erfahrungen gemacht. Die Methoden, die ich in der Hundeschule gelernt hatte, führten eher zu einer Verschlechterung in ihrem Verhalten. Sie kam mit anderen Hunden überhaupt nicht mehr zurecht. Meine Verzweiflung war groß, bis ich auf Steffen aufmerksam wurde. Ab diesem Zeitpunkt veränderte sich alles. Schon nach ein paar Einheiten fing meine Hündin an, sich mehr an mir zu orientieren. Hundebegegnungen klappen nach so kurzer Zeit schon ausgesprochen gut.
— Auszug aus einer verifizierten Google-Bewertung, anonymisiert
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Was meine Kunden über die Arbeit mit mir sagen.
Ich wollte meinen Hund mit viel Liebe erziehen, aber als die ersten Probleme auftraten, war ich einfach nur überfordert. Freunde und Familie erklärten mir, meine Hündin sei dominant, und ich müsste mehr Strenge zeigen, woraufhin mein sonst so verschmuster Hund mit Knurren und Schnappen reagiert hat. Auch mit bekannten Hundeschulen habe ich keine guten Erfahrungen gemacht. Ich war immer mehr verunsichert und verzweifelt.
Schon nach den ersten Terminen mit Steffen hatte sich das Verhältnis zwischen meinem Hund und mir spürbar verbessert, ich gewann nach und nach mein Selbstvertrauen zurück. Wenn ich nochmal die Wahl hätte, würde ich ihn nicht erst bei Problemen kontaktieren, sondern von Anfang an einplanen.
— Auszug aus einer verifizierten Google-Bewertung, anonymisiert
Unser pubertierender Australian Shepherd Mailo hat uns an unsere Grenzen gebracht. Aus Unwissenheit zuerst Welpen-, dann Hundeschule: leider viel Härte und Strenge, Strafen im Vordergrund. Das Resultat: Frust, Rebellion und ein schlechtes Verhältnis zwischen Mailo und mir als Frauerl.
Durch Zufall bin ich auf Steffens Homepage gestoßen und schon nach wenigen Wochen hat sich unsere Beziehung und unser Alltag spürbar positiv verändert. Steffen verbindet eigene Erfahrung mit fundiertem Wissen und echter Liebe zu den Tieren. Er hat ein unglaubliches Gespür dafür, Spaß, Bindung und Erziehung sinnvoll zu kombinieren.
— Auszug aus einer verifizierten Google-Bewertung, anonymisiert
Ich sehe Steffen weniger als Hundetrainer, sondern vielmehr als Menschentrainer. Er versteht, liest und deutet die Sprache der Hunde unfassbar gut. Steffen möchte seine Kunden nicht von ihm abhängig machen, sondern versucht mit unglaublichem Engagement sein Wissen so weiterzugeben, dass sie nach dem Training ihre Hunde verstehen und das Gelernte selbst anwenden können.
Er geht völlig individuell auf die Bedürfnisse der Fellnasen und Menschen ein und erstellt detaillierte Trainingspläne. Seine Methoden basieren auf Gegenkonditionierung und positiver Verstärkung. Das Resultat sind stressfreie, glückliche Hunde und Menschen. Wir sind sehr froh, dass wir uns mit unserem kleinen Zwergspitz an Steffen gewandt haben.
— Auszug aus einer verifizierten Google-Bewertung, anonymisiert
Wer ich bin und warum ich genau das mache.

Wer ich bin
Ich heiße Steffen, lebe in Graz und arbeite seit Jahren mit Haltern, deren Hunde draußen unter Reiz schwer führbar sind.
Wie ich zu dieser Arbeit gekommen bin
Mit Ende 20 habe ich mir meinen ersten eigenen Hund geholt: Emma, eine Border-Collie-Mischlingswelpin.
Ich wollte alles richtig machen und war von Anfang an in der Welpenschule. Und trotzdem wurde Emma zum Problemhund: Draußen hat sie gebellt, gezogen, war kaum noch ansprechbar, und zu Hause kam sie kaum zur Ruhe. Durch die mir empfohlenen Trainingsmethoden hat sie zusätzlich das Vertrauen in mich verloren. Ich habe daraufhin Trainer um Trainer ausprobiert, es wurde nicht besser, sondern schlimmer.
Ich war fleißig, ich habe alles versucht. Und nichts hat funktioniert. Kurz vor dem Aufgeben habe ich mich entschlossen, mir das Wissen selbst anzueignen. Deshalb habe ich mit der Ausbildung in Hundewissenschaften an der ATN begonnen.
Während der Ausbildung ist mir etwas klar geworden, was mich bis heute prägt. Worum es bei Hundetraining eigentlich geht, wurde in keiner der klassischen Trainingseinheiten behandelt: wie ein Hund wirklich lernt, welche Bedürfnisse er hat und wie wichtig es ist, diese zu decken. Es wurde immer nur versucht, stumpf an den Symptomen zu arbeiten.
Und die Methoden, die mir bei den vermeintlich „freundlicheren" Trainern gezeigt wurden, waren im Kern oft trotzdem aversiv: Blockieren, an der Leine rucken, Druck aufbauen. Nur eben ruhiger erklärt.
Heute weiß ich: Die Tiefe der Ausbildung im Hundebereich schwankt extrem. Deshalb bekommen so viele Halter Methoden gezeigt, die ihrem Hund nicht helfen oder ihm sogar schaden können. Genau deshalb helfe ich Menschen, die heute das Gleiche durchmachen wie ich damals. Weil ich weiß, was die falschen Methoden anrichten, auch wenn sie freundlich daherkommen.
→ Meine ausführliche Geschichte und meine gesamte Aus- und Weiterbildung findest du hier
Meine Qualifikation
- Diplom in Hundewissenschaften an der ATN — ca. 900 Unterrichtsstunden
- Seit Ende 2025 im Ergänzungslehrgang der ATN
- Laufende Weiterbildungen bei renommierten Dozenten — u.a. Heike Benzing, Gerrit Stephan, Gerd Schreiber, Melanie Mayr, Dr. Ute Blaschke-Berthold, Joachim Leidhold, Dr. Sven Wieskotten
- Über 150 begleitete Mensch-Hund-Teams und über 30 verifizierte 5-Sterne-Bewertungen
Was mich von anderen unterscheidet, die auch wissenschaftlich arbeiten
Sich Wissen anzueignen ist eine Sache. Wissen so zu vermitteln, dass es im Alltag funktioniert, eine andere. Ich bin gut darin, komplexe wissenschaftliche Inhalte zu durchdringen und in klare, anwendbare Schritte zu zerlegen. Um deinen Hund zu trainieren, brauchst du keinen Professor, der mit Fachbegriffen um sich wirft, sondern jemanden, der dir das Wissen so übersetzt, dass du es auf der Straße selbstständig anwenden kannst.
Jeder intelligente Dummkopf kann Dinge größer, komplexer und gewaltvoller machen. Es braucht einen Hauch von Genie — und eine Menge Mut, sich in die entgegengesetzte Richtung zu bewegen. — E. F. Schumacher: „Small is Beautiful", 1973, S. 22

Meine eigenen Hunde
Heute lebe ich mit zwei Hunden: Johnny (10) ist seit seinem zweiten Lebensjahr bei mir und wurde in der Vergangenheit dreimal von anderen Hunden angefallen und gebissen. Und Luna (5), eine Tierschutzhündin, die mit meiner Freundin in mein Leben kam. Die ersten acht Monate ihres Lebens war Luna eingesperrt. Als ich sie kennengelernt habe, war sie draußen kaum ansprechbar, hat stark an der Leine gezogen und jeden Hund heftig angebellt.
Mit jedem einzeln ist der Alltag heute völlig entspannt. Was wir gerade noch verbessern, sind enge Begegnungssituationen mit beiden Hunden gleichzeitig. Hier fällt es Luna immer noch schwer, ruhig zu bleiben, sie springt in die Leine und bellt, was wiederum Johnny hochfahren lässt. Daran arbeite ich aktuell, damit wir auch auf gemeinsamen Runden mit beiden Hunden völlig entspannt spazieren können.
Ich erzähle das, weil ich überzeugt bin: Wer Training für Halter mit reaktiven Hunden anbietet, sollte selbst die Erfahrung mit Hunden gemacht haben, die einen wirklich fordern. Sonst bleibt alles nur graue Theorie.
Häufige Fragen: alles, was du noch wissen willst.
Hier findest du Antworten auf die Fragen, die mir am häufigsten gestellt werden. Was du hier nicht findest, klären wir im Gespräch.
Eignung
Methodik
Logistik
Programm-Tiefe
So geht es weiter
Wenn das nach eurem Weg klingt, lass uns sprechen.
Du hast jetzt gelesen, wie ich arbeite, was das Programm beinhaltet und was möglich ist. Ob das der richtige Weg für dich und deinen Hund ist, finden wir gemeinsam heraus.
So geht es weiter:
- Du rufst mich an, und wir klären in einem kurzen Telefonat eure Situation
- Wir vereinbaren die Soforthilfe als Einstieg, damit ich mir euren Fall im Detail ansehen kann
- Nach der Soforthilfe besprechen wir gemeinsam, ob das 12-Wochen-Programm, einzelne Folgetermine oder etwas anderes der richtige nächste Schritt ist
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