Dein Hund rastet draußen aus, und du weißt nicht mehr weiter.

Mein strukturiertes 12-Wochen-Programm bringt euch da raus, auch wenn bisher nichts geholfen hat.

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★ 150+ Mensch-Hund-Teams ★ 30+ 5-Sterne-Bewertungen ★ ATN-Diplom

Kommt dir das bekannt vor?

Dabei ist es völlig egal, wie du in dieser Situation gelandet bist.

Vielleicht rennst du schon eine ganze Weile von Trainer zu Trainer, hast alles gelesen und jeden Ratschlag befolgt, und stehst trotzdem immer wieder frustriert am selben Punkt.

Vielleicht hast du dir aber auch voller Hoffnung einen Hund aus dem Tierschutz geholt, kaum Vorerfahrung, und wusstest nicht, was auf dich zukommt. Jetzt stehst du völlig unerwartet vor diesem täglichen Leinen-Chaos und weißt nicht mehr weiter.

Am Ende ist das Gefühl auf der Straße für euch beide exakt dasselbe. Wenn der Hund ausrastet und die Passanten glotzen, ist das enormer Druck. Für Hund und Halter.

Und manchmal fragst du dich insgeheim, ob dein Hund einfach „kaputt" ist und ihr für immer mit diesem Stress leben müsst.

Was du gerade durchmachst, ist kein Zeichen mangelnder Konsequenz oder Autorität. Es ist ein Zeichen dafür, dass das, was reaktive Hunde wirklich brauchen, dir noch niemand richtig erklärt hat.

Hundetrainer Steffen Taubitz arbeitet mit einer Halterin und ihrem reaktiven Hund an der Schleppleine im Park in Graz
Reaktivität sichtbar machen und gezielt bearbeiten, statt sie zu unterdrücken.

Es liegt nicht an dir.

Typisches Hundetraining setzt an einer falschen Annahme an. Es wird immer davon ausgegangen, dass der Hund nicht will.

Das eigentliche Problem ist aber das Setting: Ein reaktiver Hund wird im klassischen Training fast immer mit viel zu vielen Reizen konfrontiert. Die bloße Anzahl an Hunden in Gruppen-Settings, die ständige Unruhe auf dem Hundeplatz oder zu viele Eindrücke an den Trainingsorten: Das ist schlicht zu viel für sein Nervensystem.

Und genau hier entsteht der größte Fehler beim Training: Weil man dem Hund von außen nicht ansieht, was in ihm vorgeht, wird sein Verhalten fast immer so hingestellt, als ob er einfach nicht will. Man glaubt, er stellt sich stur, hat keinen Bock oder will dich absichtlich provozieren.

Der entscheidende Unterschied

✗ Die falsche Annahme

„Er will nicht."

Er stellt sich stur, hat keinen Bock, provoziert absichtlich. → Druck erhöhen.

✓ Die biologische Wahrheit

„Er kann gerade nicht."

Sein Nervensystem ist im Überlebensmodus. Lernen ist biologisch unmöglich. → Zustand verändern.

Aus diesem einen Fehlschluss entsteht eine fatale Kettenreaktion:

Egal was davon passiert: Nichts davon bringt euch weiter. Was übrig bleibt, ist ein Halter, der zutiefst an sich und seinem Hund zweifelt. Ein Hund, der Stempel wie „dominant" oder „unbelehrbar" bekommt, die einfach falsch sind. Und eine Situation, die sich keinen Millimeter verändert.

Ich möchte, dass du verstehst, woran es wirklich liegt. Denn weder hast du versagt, noch ist dein Hund nicht trainierbar. Die übliche Herangehensweise ist für reaktive Hunde schlicht nicht gemacht.

Denn die verhaltensbiologische Realität ist: Ihr steckt in einer neurologischen Stressfalle fest, und ihr setzt im Training schlicht am falschen Hebel an. Um dort rauszukommen, müssen wir an einem Punkt ansetzen, den herkömmliches Hundetraining komplett übersieht.

Was in den Sekunden einer Eskalation wirklich im Kopf deines Hundes passiert, verändert alles, was du bisher über Erziehung gehört hast.


Die Neurologie der Reaktivität: Was wirklich im Gehirn deines Hundes passiert

In dem Bruchteil einer Sekunde, in dem dein Hund einen Auslöser wahrnimmt (einen anderen Hund, einen Jogger, ein herannahendes Auto), läuft im Kopf deines Hundes eine chemische Kettenreaktion ab, die er unmöglich willentlich steuern kann. Sein Gehirn stuft diesen Reiz blitzschnell als Bedrohung oder massiven Stressfaktor ein.

Dabei ist sein Gehirn in zwei entscheidende Bereiche unterteilt, die in einen fatalen Konflikt geraten:

⚡ Auslöser: Hund · Jogger · Auto

Amygdala

Das emotionale Alarmzentrum

Verarbeitet Reize weit schneller als das denkende Gehirn. Schlägt sofort Alarm und flutet den Körper mit Adrenalin & Cortisol.

Präfrontaler Kortex

Das logische Lernzentrum

Hier sitzt alles, was ihr zu Hause geübt habt: Impulskontrolle, Kommandos, logisches Lernen. Aber: langsam.

Funktionelle Entkopplung

Bei Überlastung kappt die Amygdala die Verbindung zum Kortex. Das logische Gehirn wird abgeschaltet — dein Hund rutscht in den reinen Kampf- oder Fluchtmodus.

Ist das Nervensystem deines Hundes ohnehin chronisch überladen, kippt dieser Mechanismus blitzschnell: Die Neurobiologie nennt das funktionelle Entkopplung.

Das ist keine böse Absicht, keine Sturheit und kein Dominanzgehabe – es ist reine Biologie. Sein Körper schaltet automatisch um auf den nackten Überlebensmodus.

Genau weil die Biologie diesen Weg nimmt, müssen herkömmliche Trainingsansätze isoliert scheitern:

Solange dein Hund in diese neurologische Stressfalle tappt, wird kein normales Training der Welt fruchten. Du versuchst, ein brennendes Haus zu streichen

Die Lösung: Wir trainieren nicht das Symptom, wir verändern den Zustand.

Echte Verhaltensmodifikation setzt nicht erst beim Bellen an, sondern beim autonomen Nervensystem, weit vor dem eigentlichen Auslöser. Nur wenn der präfrontale Kortex aktiv und empfangsbereit bleibt, kann dein Hund den Auslöser überhaupt wahrnehmen, ohne zu eskalieren, und neue Verhaltensweisen abspeichern.

Genau hier setzt mein 12-Wochen-Programm an. Wir arbeiten nach einem System in 5 aufeinander aufbauenden Stufen, das exakt auf diesen neurologischen Gesetzmäßigkeiten basiert, ohne veralteten Druck, ohne wirkungslose Bestechung im falschen Moment.


Lass uns den ersten Schritt machen. Im ersten Telefonat klären wir kurz eure Situation, und ich zeige dir, wie wir gemeinsam aus der Stressfalle rauskommen.

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Wie das 12-Wochen-Programm im Detail aufgebaut ist

Das Programm ist in 5 aufeinander aufbauenden Stufen organisiert. Jede Stufe legt das biologische und psychologische Fundament für die nächste. Wer eine Stufe überspringt oder umkehrt, scheitert. Das habe ich in über 150 Fällen gesehen.

Die ausführliche Analyse deines Falls ist bereits Teil der Soforthilfe. Das Programm baut darauf auf.

Über 12 Wochen arbeiten wir in 12 strukturierten Terminen miteinander: 6 Live-Termine im Großraum Graz und 6 Remote-Termine per Videocall. Insgesamt über 20 Stunden direkte Arbeitszeit, plus konkrete To-Dos, Handouts und Übungsvideos für dich zwischen den Terminen.

Die 5 Stufen, in denen reaktive Hunde wirklich lernen können

Stufe 1 — Stabilisierung Raus aus dem Daueralarm Stufe 2 — Bedürfnisse Schlaf, Bewegung, Sicherheit Stufe 3 — Wissen und Verstehen Zieht sich durch das ganze Programm Stufe 4 — Fähigkeitenaufbau Werkzeuge in reizarmen Settings Stufe 5 — Reizarbeit An den eigentlichen Auslösern Jede Stufe baut auf der vorherigen auf. Wer eine überspringt, scheitert.

Stufe 1: Entlastung und Stabilisierung

Wir holen das Nervensystem deines Hundes systematisch aus dem chronischen Daueralarm und bauen Sicherheit, Struktur und Stressreduktion auf. Am Ende dieser Stufe ist sein Stress-Niveau nachhaltig abgesenkt und sein präfrontaler Kortex wieder empfangsbereit. Solange das nicht steht, kann kein Hund lernen.

Stufe 2: Bedürfnisse

Wir analysieren und decken die zentralen Bedürfnisse deines Hundes, die in den meisten Hundetrainings systematisch übersehen werden: Schlaf und Erholung, angemessene Bewegung, geistige Auslastung, Sicherheit und Vertrauen. Bedürfnis-Defizite sind eine permanente Stress-Quelle, die jeden Trainings-Erfolg untergräbt.

Stufe 3: Wissen und Verstehen – der rote Faden durch das ganze Programm

Diese Stufe zieht sich als roter Faden durch alle 12 Wochen. Du lernst Schritt für Schritt, die Körpersprache deines Hundes zu lesen, sein Stress-System zu verstehen, die Logik hinter dem Lernen und die typ-spezifische Einordnung deines Hundes (Angst, Aggression oder Frust). Mein Ziel ist, dass du nach 12 Wochen weißt, was dein Hund braucht, und in der Lage bist, gute Entscheidungen selbst zu treffen.

Hundetrainer Steffen Taubitz übergibt einer Halterin die Schleppleine ihres Hundes während des Trainings im Park in Graz
Schritt für Schritt übernimmst du selbst die Führung, bis du keinen Trainer mehr brauchst.

Stufe 4: Training und Fähigkeitenaufbau

Mit dem Wissen aus Stufe 3 baust du konkrete Werkzeuge auf: Markerwort, Orientierung, Aufmerksamkeit, Nahführung, Pattern Games. Wir trainieren in geschützten, reizarmen Settings, damit die Fähigkeiten sich neurologisch sauber verankern. Hier entsteht die Toolbox, mit der du in Stufe 5 arbeitest.

Stufe 5: Reizarbeit

Erst jetzt, wenn das Fundament steht, beginnt die eigentliche Arbeit an den Auslösern: anderen Hunden, Joggern, Fahrrädern. Wir arbeiten mit kontrollierten Reizen, in der typ-spezifischen Strategie für deinen Hund, und steigern systematisch. Reizarbeit funktioniert nur, wenn alles davor steht.


Das ganze Programm baut auf wissenschaftlichen Erkenntnissen und erprobten Methoden auf. Wir setzen nicht am Symptom an, sondern am System: Nervensystem, Reizlogik, Alltag, dein eigenes Verhalten. Gewaltfrei, strukturiert und an dem orientiert, was sich in über 150 Fällen bewährt hat und in über 30 verifizierten 5-Sterne-Bewertungen wiederfindet.

Am Ende der 12 Wochen hast du nicht nur Werkzeuge: Du hast verstanden, wie dein Hund lernt, was er braucht und wie du in welcher Situation handelst. Du bist nicht mehr darauf angewiesen, dass dir jemand sagt, was zu tun ist. Du weißt es selbst.


Was nach den 12 Wochen anders ist.

Du hast ein ganz anderes Verständnis für deinen Hund, eure Beziehung hat sich verändert und du siehst die Dinge jetzt viel klarer. Wenn ihr konsequent umsetzt, was wir gemeinsam aufbauen, sieht euer Alltag so aus:

Was sich für dich verändert

Was sich für deinen Hund verändert

Was sich für euch beide verändert

Hundetrainer Steffen Taubitz begleitet eine Halterin und ihren reaktiven Hund beim Üben im Gehen im Park in Graz
Geübt wird im echten Alltag, nicht auf dem Trainingsplatz.

Was du konkret bekommst: und was dieses Programm nicht ist.

Ein reaktiver Hund lernt nicht durch Zufall. In diesem Training entscheidet die Struktur: zur richtigen Zeit das Richtige tun, in der richtigen Reihenfolge. Deshalb ist dieses Programm kein loses Sammelsurium von Trainerstunden, sondern ein eng verzahntes System, bei dem jede Praxiseinheit und jeder Wissensbaustein logisch aufeinander aufbauen.

Das ist alles im Programm enthalten

Das Anti-Versprechen: Was du von mir nicht bekommst

Ich bin überzeugt davon, dass dieses System reaktiven Hunden und ihren Haltern eine echte Perspektive bietet. Aber ich mache keine falschen Versprechungen. Um Enttäuschungen auf beiden Seiten zu vermeiden, bin ich von Anfang an ehrlich:

Der entspannte Alltag und die spürbare Erleichterung sind erreichbar, wenn man aufhört, am falschen Hebel anzusetzen. Ich gebe dir das System, das Wissen und die Begleitung. Den Weg gehen wir gemeinsam.

Wie das in der Realität aussieht, beschreibt eine Kundin folgendermaßen:

Als meine Tierschutzhündin zu mir kam, hatte sie schon viele negative Erfahrungen gemacht. Die Methoden, die ich in der Hundeschule gelernt hatte, führten eher zu einer Verschlechterung in ihrem Verhalten. Sie kam mit anderen Hunden überhaupt nicht mehr zurecht. Meine Verzweiflung war groß, bis ich auf Steffen aufmerksam wurde. Ab diesem Zeitpunkt veränderte sich alles. Schon nach ein paar Einheiten fing meine Hündin an, sich mehr an mir zu orientieren. Hundebegegnungen klappen nach so kurzer Zeit schon ausgesprochen gut.
— Auszug aus einer verifizierten Google-Bewertung, anonymisiert

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Was meine Kunden über die Arbeit mit mir sagen.

Über 30 verifizierte 5-Sterne-Bewertungen auf Google

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Ich wollte meinen Hund mit viel Liebe erziehen, aber als die ersten Probleme auftraten, war ich einfach nur überfordert. Freunde und Familie erklärten mir, meine Hündin sei dominant, und ich müsste mehr Strenge zeigen, woraufhin mein sonst so verschmuster Hund mit Knurren und Schnappen reagiert hat. Auch mit bekannten Hundeschulen habe ich keine guten Erfahrungen gemacht. Ich war immer mehr verunsichert und verzweifelt.

Schon nach den ersten Terminen mit Steffen hatte sich das Verhältnis zwischen meinem Hund und mir spürbar verbessert, ich gewann nach und nach mein Selbstvertrauen zurück. Wenn ich nochmal die Wahl hätte, würde ich ihn nicht erst bei Problemen kontaktieren, sondern von Anfang an einplanen.

— Auszug aus einer verifizierten Google-Bewertung, anonymisiert

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Unser pubertierender Australian Shepherd Mailo hat uns an unsere Grenzen gebracht. Aus Unwissenheit zuerst Welpen-, dann Hundeschule: leider viel Härte und Strenge, Strafen im Vordergrund. Das Resultat: Frust, Rebellion und ein schlechtes Verhältnis zwischen Mailo und mir als Frauerl.

Durch Zufall bin ich auf Steffens Homepage gestoßen und schon nach wenigen Wochen hat sich unsere Beziehung und unser Alltag spürbar positiv verändert. Steffen verbindet eigene Erfahrung mit fundiertem Wissen und echter Liebe zu den Tieren. Er hat ein unglaubliches Gespür dafür, Spaß, Bindung und Erziehung sinnvoll zu kombinieren.

— Auszug aus einer verifizierten Google-Bewertung, anonymisiert

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Ich sehe Steffen weniger als Hundetrainer, sondern vielmehr als Menschentrainer. Er versteht, liest und deutet die Sprache der Hunde unfassbar gut. Steffen möchte seine Kunden nicht von ihm abhängig machen, sondern versucht mit unglaublichem Engagement sein Wissen so weiterzugeben, dass sie nach dem Training ihre Hunde verstehen und das Gelernte selbst anwenden können.

Er geht völlig individuell auf die Bedürfnisse der Fellnasen und Menschen ein und erstellt detaillierte Trainingspläne. Seine Methoden basieren auf Gegenkonditionierung und positiver Verstärkung. Das Resultat sind stressfreie, glückliche Hunde und Menschen. Wir sind sehr froh, dass wir uns mit unserem kleinen Zwergspitz an Steffen gewandt haben.

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Wer ich bin und warum ich genau das mache.

Hundetrainer Steffen Taubitz kniet neben seinem Hund Luna im Park in Graz
Steffen Taubitz — Hundetrainer in Graz, spezialisiert auf reaktive Hunde.

Wer ich bin

Ich heiße Steffen, lebe in Graz und arbeite seit Jahren mit Haltern, deren Hunde draußen unter Reiz schwer führbar sind.

Wie ich zu dieser Arbeit gekommen bin

Mit Ende 20 habe ich mir meinen ersten eigenen Hund geholt: Emma, eine Border-Collie-Mischlingswelpin.

Ich wollte alles richtig machen und war von Anfang an in der Welpenschule. Und trotzdem wurde Emma zum Problemhund: Draußen hat sie gebellt, gezogen, war kaum noch ansprechbar, und zu Hause kam sie kaum zur Ruhe. Durch die mir empfohlenen Trainingsmethoden hat sie zusätzlich das Vertrauen in mich verloren. Ich habe daraufhin Trainer um Trainer ausprobiert, es wurde nicht besser, sondern schlimmer.

Ich war fleißig, ich habe alles versucht. Und nichts hat funktioniert. Kurz vor dem Aufgeben habe ich mich entschlossen, mir das Wissen selbst anzueignen. Deshalb habe ich mit der Ausbildung in Hundewissenschaften an der ATN begonnen.

Während der Ausbildung ist mir etwas klar geworden, was mich bis heute prägt. Worum es bei Hundetraining eigentlich geht, wurde in keiner der klassischen Trainingseinheiten behandelt: wie ein Hund wirklich lernt, welche Bedürfnisse er hat und wie wichtig es ist, diese zu decken. Es wurde immer nur versucht, stumpf an den Symptomen zu arbeiten.

Und die Methoden, die mir bei den vermeintlich „freundlicheren" Trainern gezeigt wurden, waren im Kern oft trotzdem aversiv: Blockieren, an der Leine rucken, Druck aufbauen. Nur eben ruhiger erklärt.

Heute weiß ich: Die Tiefe der Ausbildung im Hundebereich schwankt extrem. Deshalb bekommen so viele Halter Methoden gezeigt, die ihrem Hund nicht helfen oder ihm sogar schaden können. Genau deshalb helfe ich Menschen, die heute das Gleiche durchmachen wie ich damals. Weil ich weiß, was die falschen Methoden anrichten, auch wenn sie freundlich daherkommen.

→ Meine ausführliche Geschichte und meine gesamte Aus- und Weiterbildung findest du hier

Meine Qualifikation

Was mich von anderen unterscheidet, die auch wissenschaftlich arbeiten

Sich Wissen anzueignen ist eine Sache. Wissen so zu vermitteln, dass es im Alltag funktioniert, eine andere. Ich bin gut darin, komplexe wissenschaftliche Inhalte zu durchdringen und in klare, anwendbare Schritte zu zerlegen. Um deinen Hund zu trainieren, brauchst du keinen Professor, der mit Fachbegriffen um sich wirft, sondern jemanden, der dir das Wissen so übersetzt, dass du es auf der Straße selbstständig anwenden kannst.

Jeder intelligente Dummkopf kann Dinge größer, komplexer und gewaltvoller machen. Es braucht einen Hauch von Genie — und eine Menge Mut, sich in die entgegengesetzte Richtung zu bewegen. — E. F. Schumacher: „Small is Beautiful", 1973, S. 22
Steffen Taubitz mit seiner Partnerin Sarah und den Hunden Johnny und Luna im Park in Graz
Mit Sarah, Johnny und Luna gemeinsam im Stadtpark.

Meine eigenen Hunde

Heute lebe ich mit zwei Hunden: Johnny (10) ist seit seinem zweiten Lebensjahr bei mir und wurde in der Vergangenheit dreimal von anderen Hunden angefallen und gebissen. Und Luna (5), eine Tierschutzhündin, die mit meiner Freundin in mein Leben kam. Die ersten acht Monate ihres Lebens war Luna eingesperrt. Als ich sie kennengelernt habe, war sie draußen kaum ansprechbar, hat stark an der Leine gezogen und jeden Hund heftig angebellt.

Mit jedem einzeln ist der Alltag heute völlig entspannt. Was wir gerade noch verbessern, sind enge Begegnungssituationen mit beiden Hunden gleichzeitig. Hier fällt es Luna immer noch schwer, ruhig zu bleiben, sie springt in die Leine und bellt, was wiederum Johnny hochfahren lässt. Daran arbeite ich aktuell, damit wir auch auf gemeinsamen Runden mit beiden Hunden völlig entspannt spazieren können.

Ich erzähle das, weil ich überzeugt bin: Wer Training für Halter mit reaktiven Hunden anbietet, sollte selbst die Erfahrung mit Hunden gemacht haben, die einen wirklich fordern. Sonst bleibt alles nur graue Theorie.


Häufige Fragen: alles, was du noch wissen willst.

Hier findest du Antworten auf die Fragen, die mir am häufigsten gestellt werden. Was du hier nicht findest, klären wir im Gespräch.

Eignung

Passt das Programm für meinen Hund, egal welche Rasse, welches Alter, welche Form der Reaktivität?+
Das Programm ist für reaktive Hunde aller Rassen und Altersstufen geeignet. Egal, ob dein Hund bellt, knurrt, in die Leine springt, beißt oder erstarrt, die zugrundeliegenden Mechanismen sind ähnlich, und die fünf Stufen sind so aufgebaut, dass sie individuell auf deinen Hund angepasst werden. Auch wenn dein Hund schwierige Geschichten oder mehrere Probleme gleichzeitig hat, das ist eher die Regel als die Ausnahme. Jeder Fall ist individuell, und genau deshalb arbeite ich 1:1. Im ersten Termin gehen wir den Analysebogen gemeinsam durch und legen den genauen Weg für euch fest.
Mein Hund ist ein Tierschutzhund, passt das Programm auch, wenn ich noch nie einen Hund hatte?+
Ja. Tierschutzhunde mit Vorgeschichte sind ein Hauptgrund, warum dieses Programm entstanden ist. Du brauchst keine Vorerfahrung, ich erkläre dir alles, was du wissen musst. Wichtig: Tierschutzhunde haben oft ungewohnte Reaktionsmuster, weil sie nicht in einer Familienumgebung sozialisiert wurden. Genau das berücksichtigen wir im Analysebogen und in den ersten Stufen des Programms.
Was, wenn mein Hund schon gebissen hat?+
Hunde, die schon gebissen haben, brauchen besondere Sorgfalt, aber das Programm ist explizit dafür gemacht. Wichtig: Wenn dein Hund einen Menschen gebissen hat, gib das unbedingt im ersten Telefonat an, hier gelten Zusatzkriterien. Im Vorab-Analysebogen erfasse ich die genaue Beißhistorie. Im ersten Termin klären wir, welche zusätzlichen Sicherheits-Maßnahmen nötig sind (z.B. Maulkorb-Training, klare Sicherheitsregeln). Wenn medizinische Faktoren mitspielen können, empfehle ich vor Programmstart eine tierärztliche oder verhaltensmedizinische Abklärung.
Funktioniert das auch bei sehr ängstlichen Hunden?+
Ja, Angst-Reaktivität ist eine der drei Hauptformen, mit denen ich arbeite (neben Aggression und Frust). Wir bestimmen den genauen Reaktivitäts-Typ deines Hundes und passen die Reizarbeit entsprechend an. Bei ängstlichen Hunden steht Distanz-Arbeit und Sicherheits-Aufbau besonders im Vordergrund.
Bin ich als Halter überhaupt geeignet für dieses Programm?+
Du musst kein Hundetrainer sein. Was du brauchst: Bereitschaft, regelmäßig zwischen den Terminen zu üben (etwa 15-30 Min pro Tag), den Stress-Kalender zu führen und dich auf neue Sichtweisen einzulassen. Wenn du das mitbringst, bist du genau richtig hier. Wenn du eine schnelle Lösung ohne eigenen Aufwand suchst, wirst du nicht zufrieden sein, dann ist das Programm nicht für dich.

Methodik

Mit welchen Methoden genau arbeitest du?+
Ich arbeite ausschließlich mit wissenschaftlich fundierten, gewaltfreien Methoden. Konkret: positive Verstärkung, Desensibilisierung, Gegenkonditionierung, Klick für Blick, Engagement-Disengagement, Pattern Games und andere Reizarbeits-Werkzeuge, die in der Verhaltensforschung etabliert sind. Welche Methode wann zum Einsatz kommt, hängt vom Reaktivitäts-Typ deines Hundes und der Stufe ab, in der wir gerade arbeiten.
Was unterscheidet dein Programm von einer Hundeschule?+
Hundeschulen arbeiten meist mit Gruppen, mit Grundkommandos und mit einem Standard-Programm für alle. Mein Programm ist 1:1, individuell auf die Stress-Gleichung deines Hundes zugeschnitten und auf reaktive Hunde spezialisiert. Das Wissen ist tiefer, die Begleitung intensiver, die Reihenfolge methodisch durchdacht. Vor allem: Ich behandle nicht das Symptom, sondern die Ursache.
Warum arbeitest du nicht mit Aversiv-Methoden?+
Aversive Methoden — Leinenruck, Wasserspritze, Schreckmaßnahmen, Dominanz-Logik — erhöhen den Stress des Hundes. Das ist verhaltensbiologisch belegt. Sie unterdrücken kurzfristig Symptome, machen das eigentliche Problem aber schlimmer. Diese Position ist nicht ideologisch, sondern fachlich begründet — und nach meiner eigenen Erfahrung mit meinen Hunden auch persönlich.

Logistik

Wo finden die Live-Termine statt?+
Die 6 Live-Termine finden im Großraum Graz statt, entweder in deinem gewohnten Umfeld (für reizfreie Spaziergänge und alltagsnahe Situationen) oder an einem von uns vereinbarten Ort, der für das jeweilige Trainings-Thema passt.
Wie funktionieren die Remote-Termine technisch?+
Die 6 Remote-Termine finden per Videocall über Whereby statt. Du brauchst nur einen Browser, keine Software-Installation, kein Account. Ich schicke dir vor jedem Termin den Link. Eine stabile Internetverbindung und ein ruhiger Ort reichen aus.
Was, wenn ich einen Termin verschieben muss?+
Termine können bis 48 Stunden vorher kostenfrei verschoben werden. Bei kurzfristigeren Absagen versuche ich, eine flexible Lösung zu finden, die genauen Konditionen stehen in den AGB.
Wie lange im Voraus muss ich Termine vereinbaren?+
Die Termine werden zu Beginn des Programms gemeinsam grob geplant, in einem Wochen-Rhythmus. Die genauen Zeiten klären wir spätestens beim vorherigen Termin. Das gibt dir und mir Flexibilität, aber auch klare Struktur.

Programm-Tiefe

Wie viel Zeit muss ich zwischen den Terminen für Übungen einplanen?+
Realistisch gerechnet: 15-30 Minuten pro Tag für die Übungen, plus tägliches Eintragen im Stress-Kalender (wenige Minuten). An den Tagen, an denen ich dir konkrete Aufgaben gebe, kann es auch mehr werden. Der Zeitaufwand ist überschaubar, aber ohne diese tägliche Arbeit funktioniert das Programm nicht.
Was passiert nach den 12 Wochen?+
Am Programm-Ende bekommst du einen individuellen 14-Tage-Plan, der dir die Brücke in die Zeit nach dem Programm baut. Wenn doch offene Fragen auftauchen sollten, kannst du jederzeit Einzelstunden buchen. Aber das Ziel ist, dass du nach den 12 Wochen das Wissen hast, um die meisten neuen Situationen selbst zu lösen.
Kann ich nach dem Programm Einzelstunden buchen?+
Ja, jederzeit. Einzelstunden eignen sich gut für Auffrischungen, neue Themen oder Phasen, in denen du Unterstützung brauchst. Den Preis bespreche ich mit dir im persönlichen Gespräch.

So geht es weiter

Wie läuft der Einstieg ab?+
Der Einstieg in die Arbeit mit mir beginnt immer mit der Soforthilfe. Dabei sehe ich mir euren Fall im Detail an (Online-Analysebogen, Remote-Analyse und Live-Erstcheck vor Ort), zeige dir, was wirklich los ist, und liefere dir die ersten konkreten Schritte für Erleichterung im Alltag. Erst danach besprechen wir gemeinsam, was der richtige nächste Schritt ist: das 12-Wochen-Programm, einzelne Folgetermine oder etwas anderes.
Was kostet das Programm?+
Den Preis und die Zahlungsmodalitäten bespreche ich im persönlichen Gespräch mit dir, nachdem ich euren Fall über die Soforthilfe genau kenne. So stelle ich sicher, dass das Programm wirklich zu euch passt, bevor wir über Konditionen reden. Die Soforthilfe als Einstieg kostet 399 Euro.

Wenn das nach eurem Weg klingt, lass uns sprechen.

Du hast jetzt gelesen, wie ich arbeite, was das Programm beinhaltet und was möglich ist. Ob das der richtige Weg für dich und deinen Hund ist, finden wir gemeinsam heraus.

So geht es weiter:

  1. Du rufst mich an, und wir klären in einem kurzen Telefonat eure Situation
  2. Wir vereinbaren die Soforthilfe als Einstieg, damit ich mir euren Fall im Detail ansehen kann
  3. Nach der Soforthilfe besprechen wir gemeinsam, ob das 12-Wochen-Programm, einzelne Folgetermine oder etwas anderes der richtige nächste Schritt ist
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